Das Gespenst von Canterville

Erzählung von Oscar Wilde

Für das Puppentheater Wildhaus eingerichtet von Olga Fitze, Stefan Litscher und Gerhard Siegrist

Das Gespenst von Canterville ist die Geschichte der märchenhaften Abenteuer eines englischen Schlossgeistes, der seine traditionelle Rolle sehr ernst nimmt, nach dem Verkauf des Schlosses an den amerikanischen Botschafter in England aber durch Respektlosigkeit in Angst und Verzweiflung versetzt wird. Der jungen Tochter des Hauses, Virginia Otis, verdankt das Gespenst schliesslich, dass es zur ewigen Ruhe findet.

Oscar Wilde wurde am 16.Oktober 1854 in Dublin geboren. Er besuchte zunächst das Trinity College seiner Heimatstadt und studierte dann in Oxford. Seit 1879 lebte er in London, wo er als extravaganter Dandy, aber auch als Erzähler und Dramatiker zu Berühmtheit gelangte. 1895, auf der Höhe seiner schriftstellerischen und gesellschaftlichen Erfolge, wurde er wegen homosexuellen Vergehen zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Seine letzten Jahre verbrachte er, dem Alkohol verfallen, von Freunden notdürftig unterstützt, in Paris, wo er am 30.November 1900 verstarb.

Hinter den Kulissen:

Heidi Himmelberger
Alice Schwendener
Vreni Tobler
Claudia Vetsch
Vreni Oehler
Silvia Bösch
Beleuchtung / Ton
Barbara Rhyner
Regie

Figurenbau:

Heidi Himmelberger
Alice Schwendener
Silvia Bösch
Nelly Anderhalden
Axel von Wehrden

Bühnenbild:

Urs Lendi

Aufnahme / Schnitt:

Claudia Vetsch

Regie:

Barbara Rhyner

Sprecher / Sprecherinnen:

Anne Nolle (Mrs. Blackwood)
Tobias Claudy (Mr. Hiram Otis)
Eva Anderegg (Mrs. Lukretia Otis)
Paul Nolle (Washington Otis)
Lea Schmid (Virginia Otis)
Paul Anderegg (Lord Cecil)
Michael Nolle (Gespenst)

Beleuchtung / Ton:

Silvia Bösch

Kasse:

Jeannette Wyss
Marianne Brühwiler